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Mord an Fußballer geplant: Teenager verurteilt

Foto © IMAGO/Aron Broman/SID/IMAGO/ARON BROMAN
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Unter anderem wegen geplanten Mordes an einem Erstligafußballer sind zwei Teenager in Schweden zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Das Duo wurde von einem Stockholmer Bezirksgericht (Södertörns tingsrätt) für schuldig befunden, im Juli 2024 im Stadtteil Bagarmossen einen 16-Jährigen erschossen und es auch auf den Spieler abgesehen zu haben.
Strafen und Schadensersatz
Ein 15-Jähriger muss wegen Vorbereitung zum Mord an dem Profi, Beihilfe zu versuchtem Mord und Beihilfe zum Mord für zwei Jahre und drei Monate in Jugendhaft sowie Schadensersatz an den Spieler in Höhe von 100.000 Kronen (9300 Euro) bezahlen. Ein 17-Jähriger wurde wegen Vorbereitung zum Mord an dem Fußballer, versuchten Mordes, eines schweren Waffendelikts, Misshandlung und Mordes zu acht Jahren und elf Monaten Gefängnis verurteilt. Auch er muss 100.000 Kronen Schadensersatz bezahlen.
Der Fußballer, der bei Aufsteiger Degerfors IF unter Vertrag steht, wurde seinerseits zu einer Geldstrafe in Höhe von 2800 Kronen (260 Euro) verurteilt. Er hatte einen der beiden Teenager im Streit geohrfeigt. Der Verein des Kickers verurteilte diesen Vorfall in einer Stellungnahme und sprach sich gegen jegliche Form von Kriminalität und Gewalt aus. Die Angelegenheit sei „intern behandelt“ worden, der Spieler habe „die Unterstützung“ des Klubs. Auf die Frage seines Anwalts vor Gericht, ob er Angst um sein Leben gehabt habe, antwortete der Spieler laut Fotbollskanalen: „Ja, zu hundert Prozent.“
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